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Archiv

Bilder und Berichte von Veranstaltungen und Aktivitäten im Corona-Jahr 2021

Mittwoch, 13. Oktober 2021 im Martinussaal Jöhlingen:

Alt und Jung – Hand in Hand
12. Europäisches Filmfestival der Generationen
Monsieur Pierre geht online - Digital aus der analogen Einsamkeit
Spielfilm Frankreich 2016 mit Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette, Stéphane Bissot

Pierre ist ein einsamer Witwer, der sich in seiner Pariser Wohnung zurückgezogen hat und mit privaten Filmaufnahmen seiner verstorbenen Frau nachtrauert. Tochter Sylvie will, dass sich ihr Vater der Welt wieder öffnet und schenkt ihm einen Computer mit Internetanschluss. Als Lehrer engagiert sie Alex, den erfolglosen Autor und neuen Freund ihrer Tochter Juliette. Nur widerwillig lässt sich der alte Griesgram auf den jungen, unmotivierten Lehrer und die digitale Welt ein. Doch als Pierre die neuen Möglichkeiten des Internet-Datings entdeckt, ist sein Lebenswillen wieder entfacht. Unter dem Pseudonym des jungen Alex und dank seiner verbalen Fähigkeiten gewinnt er das Interesse der jungen Flora aus Brüssel. Als es zum Treffen kommen soll, überredet er Alex, ihn zu vertreten. Es beginnt ein turbulentes, amouröses Verwechslungsspiel zwischen den Geschlechtern und den Generationen...

Eine moderne Variante von Cyrano de Bergerac mit einem 83-jährigen Pierre Richard in Hochform.

Das Europäische Filmfestival der Generationen ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe der Universität Heidelberg, die dem Publikum aktuelle Filme zu den Themen Alter, Demografischer Wandel und Zukunftsfragen wie Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimawandel präsentiert. Durch moderierte Filmgespräche soll der Dialog zwischen den Bürger*innen und zwischen den Generationen gefördert werden. Das Festival wurde im Jahr 2010 in Frankfurt/Main und Heidelberg gegründet und erhielt aufgrund des überzeugenden Konzepts 2013 den Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung.

Die Moderation des Abends wurde übernommen von Frau Beate Platz, Sozialarbeiterin der Gemeinde Walzbachtal


Donnerstag, 16.09.2021 im Bürgertreff Jöhlingen:

Walzbachtaler Aushängeschild -
Jöhlinger Bürgertreff wird zum „Ort des Teilens“

Der Jöhlinger Bürgertreff ist Ort des Teilens. Offiziell in diesen Status erhoben wurde er am vergangenen Donnerstag. Barbara Gitzinger, Sprecherin des Netzwerks der Orte des Teilens, übergab Pfarrer Harald Maiba das Schild, das den Bürgertreff als solchen ausweist.

Pfr. Harald M. Maiba, Barbara Gitzinger          

(Foto: A. Waidelich / NADR)

 

 

Pfarrer Harald Maiba freute sich riesig über die Auszeichnung, die er als Ermutigung für die Jöhlinger empfand. Der Bürgertreff sei gleichzeitig ein Ort des Lebens mit all seinen Facetten. Die Begeisterung von Referentin Ute Jenisch und ihre Initiative habe letztlich den entscheidenden Funken geschlagen für das Projekt. Die Verleihung sei andererseits auch als Herausforderung zu begreifen.

Ute Jenisch selbst, Initiatorin für die Auszeichnung, berichtete, sie sei von der Begeisterung für das Projekt angesteckt worden. Sie legte Wert darauf, dass der Bürgertreff nicht ein Ort des Teilens werde, sondern durch Aktivitäten in der Vergangenheit schon sei. Das „Haus am Gängle“ – räumlich Heimstattt des Bürgertreffs –  sei ein ganz besonderer Ort, an dem dieses Prinzip schon seit längerer Zeit praktiziert werde.


Pfr. Harald M. Maiba, Barbara Gitzinger, Andrea Krampschroer, Bürgermeister Timur Özcan und Ute Jenisch bei der Übergabe des Schildes.                                           

(Foto: A. Waidelich / NADR)


 

Barbara Gitzinger machte darauf aufmerksam, dass mit der Auszeichnung gleichzeitig verbunden sei die Aufnahme in die „Via sancti Martini“, der symbolische Weg und der Stätten, die Martin besucht hatte. Die St. Martinskirche wurde nämlich mit einem Anbindungsweg als Zweig mit der Hauptstrecke verbunden. Die Jöhlinger seien in diesem Status herzlich willkommen im Netzwerk des Teilens.

Bürgermeister Timur Özcan wies darauf hin, dass sehr viele engagierte Leute die Voraussetzung und Bedingung zur Aufnahme in dieses Netzwerk seien. Zusammen mit den Kirchen und dem Bürgertreff verfüge Walzbachtal nun über ein ganz besonderes Aushängeschild.

Andrea Krampschroer, Pfarrerin der evangelischen Versöhnungskirche  und stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins des Bürgertreffs, meinte, wer teile, brauche auch offene Augen und Ohren für die Menschen die dessen bedürfen. Hellhörig müsse man aber auch gegenüber den anderen Menschen in der Umgebung sein.


Geschrieben von Waidelich Arnd auf NADR am 19. September 2021


 

(Auszug aus www.nadr.de;
Herzlichen Dank an Herrn Waidelich für die Genehmigung, Bilder und Text hier zu verwenden!)


Dienstag, 20.07.2021 im Bürgertreff Jöhlingen:

Verabschiedung von Ingrid Bouveret
als Leiterin des Bürgertreffs Jöhlingen

Am Dienstag, 20. Juli 2021 fand die Verabschiedung von Ingrid Bouveret statt. Aus Rücksicht auf ihre Gesundheit hat sie die Leitung des Bürgertreffs abgegeben. Herr Pfarrer Maiba, als 1. Vorsitzender des Fördervereins, spannte einen weiten Bogen von den ersten Überlegungen und Ideen beim Aufbau der Begegnungsstätte bis hin zu den vielen Aktivitäten, die inzwischen hier angeboten werden und zum mitmachen einladen. Er dankte ihr herzlich für das große zeitliche Engagement, das sie in mehr als 10 Jahren mit viel Herzblut eingebracht hat, ohne das der Bürgertreff nicht das geworden wäre, was er heute ist.

Herr Bürgermeister Özcan schloss sich den Dankesworten an und überreichte Ingrid Bouveret die Ehrenmedaille der Gemeinde Walzbachtal für ihr außergewöhnliches Engagement.

Reinhold Adis dankte im Namen der Adis-Stiftung und Theo Hartmann für den Christlichen Krankenpflegeverein Wössingen für die gute Zusammenarbeit.

Foto: W. Mayrhofer

Da eine Verabschiedung mit allen Aktiven der verschiedenen Gruppen des Bürgertreffs wegen Corona nicht möglich war, hat das Leitungsteam des Bürgertreffs ein kleines Buch mit persönlichen Einträgen aller Akteure gestaltet.

Mit einem Glas Sekt und kleinen Häppchen endete die Abschiedsfeier.

Ingrid Bouveret wird weiter im Leitungsteam mitarbeiten und verschiedene Angebote wie z.B. das Gedächtnistraining weiterführen. Die Leitung des Bürgertreffs werden ab jetzt Elisabeth Daikeler, Claudia Rommel und Helga Sprißler gemeinsam übernehmen.

Foto: W. Mayrhofer