Walzbachtaler Initiative gegen Depression
In Deutschland erkranken im Laufe eines Jahres etwa 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Demnach gehört sie zu der häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankung. Depressionen haben unterschiedliche Facetten und treten in jedem Alter auf.
Schätzungsweise 16 bis 20 von 100 Menschen erkranken irgendwann in ihrem Leben mindestens einmal an einer Depression oder einer chronisch depressiven Verstimmung. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, ältere Menschen öfter als junge. An einer Depression leiden aber nicht nur die Betroffenen selbst, sondern in der Regel auch die Angehörigen, denn sie erleben das Leid der Erkrankten und spüren die eigene Hilflosigkeit im Umgang damit.
Im Jahr 2025 wurde die Walzbachtaler Initiative gegen Depression gegründet als Kooperationsprojekt zwischen der Gemeinde Walzbachtal und dem Förderverein für caritativ-diakonische Dienste e.V. Walzbachtal-Jöhlingen (CariDia).
Diese Initiative möchte die Öffentlichkeit über die Depression als Krankheit und den Umgang damit informieren und Hilfemöglichkeiten aufzeigen, da Depressionen gut behandelt werden können.
Damit sollte auch einer noch immer bestehenden Tabuisierung entgegengewirkt werden und Angebote für Betroffene und Angehörige sichtbarer werden.
Am 11.03.2026 fand die Eröffnungsveranstaltung zum Thema „Depression verstehen: Ursachen und Behandlung“ in Walzbachtal-Jöhlingen statt. Den Vortrag hielt Herr Prof. Dr. Heiko Graf, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin des Städtischen Klinikums Karlsruhe.
Fortlaufende Veranstaltungen sind geplant.
Hilfreiche Informationen zum Thema Depression im Internet:
Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention
www.deutsche-depressionshilfe.de
Koordination der Walzbachtaler Initiative gegen Depression:
Team CariDia:
Matthias Berger, Elisabeth Daikeler, Eckhard Marchel, Claudia Rommel, Martina Scheler.
Kontakt: Claudia Rommel
kontakt@caridia.de
07203 7255
Weitere Veranstaltungen:
Flyer zur Veranstaltung als PDF: klicken Sie einfach das Plakat an.
Vortrag
Wie Sie Warnsignale erkennen und Hilfe finden können
Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und im Anschluss ist Gelegenheit für Austausch und Gespräch.
Pfarrer für Beratende Seelsorge, Personenzentrierter Berater und Coach (GwG) sowie Supervisor (DGSv) und stellvertretender Leiter der Ökumenischen Krisen- und Lebensberatungsstelle brücke in Karlsruhe
Ort: kath. Gemeindehaus Jöhlingen (Martinussaal), Bahnhofstr. 74
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der
Volkshochschule Karlsruhe Land – Außenstelle Walzbachtal statt.
Wenn Sie Beratung und Hilfe benötigen:
• TelefonSeelsorge
Das Telefon der TelefonSeelsorge ist Tag und Nacht besetzt.
Die Anrufe sind kostenfrei.
0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
www.telefonseelsorge-karlsruhe.de
• Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche u. Familien
GPZ Bretten
Hermann-Beuttenmüller-Str. 14, 75015 Bretten
07252 58690-0
www.diakonie-laka.de
• Sozialpsychiatrischer Dienst – Beratung für Betroffene und Angehörige
Händelstr. 10, 76327 Pfinztal-Berghausen
07252 58690-0 oder 0151 12610821
www.diakonie-laka.de
• Ehe-, Familien- und Partnerschaftsberatung Karlsruhe e.V.
Nelkenstraße 17, 76135 Karlsruhe
0721 84 22 88
www.eheberatung-karlsruhe.de
• brücke Karlsruhe
Kronenstraße 23, 76133 Karlsruhe
0721 385038
www.bruecke-karlsruhe.de
• Arbeitskreis Leben Karlsruhe e.V.
Putlitzstraße 16, 76137 Karlsruhe
0721 811424
www.akl-karlsruhe.de
• ZfP Calw (Zentrum für Psychiatrie Calw)
Lützenhardter Hof 1, 75365 Calw
07051 5860
www.kn-calw.de
