Archiv

Hier finden Sie Berichte, Fotos und Infos vom aktuellen Jahr; die aktuellsten Beiträge stehen dabei oben.

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Dienstag, 18.5. und Dienstag, 4.6. 2024 im Bürgertreff Jöhlingen:

„Ich hol dich da ab, wo du bist“
Wertschätzende Kommunikation mit Menschen mit Demenz

Hauptmerkmale einer Demenz sind Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Orientierungsstörungen, Sprachprobleme, Veränderung von Verhalten und der Persönlichkeit, eingeschränkte Alltagsfähigkeit. Damit einher geht auch die Veränderung der Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung. Menschen mit Demenz leben in einer ganz eigenen, für uns oft unverständlichen Welt. Die veränderte oder durcheinander geratene Wirklichkeit sorgt im Alltag für Missverständnisse und Unverständnis. Eine Hilfestellung kann die Integrative Validation bieten. Sie ist mehr eine Haltung als ein Konzept und möchte „Handwerkszeug“ für einen wertschätzenden und verständnisvollen Umgang mit Menschen mit Demenz vermitteln. 

Der 1. Teil unserer Gesprächsabende war am Dienstag, 28.5. zum Thema: Informationen zum Krankheitsbild und theoretische Grundlagen zum Konzept der Integrativen Validation

Der 2.  Teil war am 4.6. zum Thema: Praktisches Erleben und üben, Erfahrungsaustausch und Möglichkeit eigene Situationen zu besprechen.

Unsere Referentin war: Monika Hanke,
Dipl.-Sozialarbeiterin, ehem. Mitarbeiterin im Gerontopsychiatrischen Zentrum Nordbaden

Freitag, 24. Mai 2024 im Bürgertreff Jöhlingen:

Walzbachtaler Erzählcafé
Leben am Walzbach - vom "Beemle" bis zum Hobbele"
(vom "Grünen Baum" bis zum "Badischen Hof")
Die alten Jöhlinger Gastwirtschaften.

Die Moderation hatte Jürgen Protz.
Eingeladen waren wieder alle, die sich gerne an frühere Zeiten erinnern oder darüber etwas erfahren mochten. Im gemeinsamen Gespräch wollten wir gelebte Erinnerungspflege verwirklichen.

Samstag, 4. Mai 2024 im Bürgertreff Jöhlingen:

Mein Trauerweg: Was war? Was soll werden? 

Eingeladen zu diesem Nachmittag für Trauernde waren Menschen, die auf ihrem bisherigen Trauerweg schauen und weitere, vielleicht neue Schritte in den Blick nehmen möchten.
Neben Informationen über die Erkenntnisse der aktuellen Trauerforschung gab es Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch untereinander.
Der Nachmittag stand unter der Leitung von Herrn Heribert Kampschröer, Diplomtheologe und Trauerbegleiter.

Mittwoch, 6.3. und Mittwoch, 20.3. 2024 im Bürgertreff Jöhlingen:

Ruhestand und dann? – Chancen und Risiken
Themenreihe mit Ilona Simon, Sozialpädagogin, Coach

Die 2-teilige Themenreihe befasste sich mit diesen Fragen zum Ruhestand:

Sie möchten sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der nachberuflichen Lebensphase auseinandersetzen? Haben Sie gemischte Gefühle, wenn Sie an ihren Ruhestand denken? Wollen Sie Ideen für die Gestaltung der neuen Lebensphase entwickeln?

Oder sind Sie schon im Ruhestand und machen sich Gedanken über das damit auch verbundene Älterwerden und über mögliche sinnstiftende Aktivitäten?
Der Ruhestand ist eine einschneidende Lebensveränderung und stellt einen Wendepunkt im Leben dar. Um weiterhin eine gute Lebensqualität zu haben und möglichst gesund zu bleiben ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema Ruhestand zu beschäftigen.

Die 2-teilige Themenreihe bietete neben theoretischem Wissen die Möglichkeit mit praxisnahen Übungen und moderiertem Austausch herauszufinden, wie Sie die dritte Lebensphase aktiv und sinnvoll gestalten können.
Themen waren u.a.:
• Zusammenhänge von Ruhestand, Arbeit, Sinn, Partnerschaft und Gesundheit
• Siebenphasenmodell des Ruhestands
• Ideen für ein erfülltes Leben im Ruhestand
• Entwicklung einer positiven Perspektive für den Ruhestand

Sonntag, 3. März 2024 im Martinussaal Jöhlingen:

Vom Fuchs, der den Verstand verlor
präsentiert vom Chauseée-Theater

Ein spannend-fabelhaftes Stück mit warmherzigem Humor, Puppen und Musik für alle ab 4 Jahre, die nicht vergessen wollen, wie tröstlich das Leben sein kann, wenn man sich nicht alleine fühlt. Nach dem preisgekrönten Buch von Martin Baltscheit.

Wer alles weiß, kann lange leben, denkt der Fuchs und lebt ein langes Leben voller Abenteuer. Ein trickreicher Jäger, ein stolzes Vorbild für die jungen Füchse, die wissbegierig seinen Geschichten lauschen. Der Fuchs wird alt, bekommt weiße Barthaare, ein paar Narben hier und da und wird auch ein bisschen vergesslich. Dann ziemlich vergesslich und sogar ganz arg vergesslich. Bis er vergisst, dass er ein Fuchs ist. Ein letztes Mal entkommt er den gefährlichen Jägerhunden. Die jungen Füchse finden und pflegen ihn. Und auch wenn sie ihm seinen Verstand nicht wiedergeben können, so fühlt er sich doch geliebt und geborgen. 

Veranstalter waren:
Inittiativkreis Demenz und Familientreff Kunterbunt e.V.,
mit freundlicher Unterstützung der Adis-Stiftung.

Mittwoch, 28. Februar 2024 im Martinussaal Jöhlingen

Mitgliederversammlung

Auf der Tagesordnung standen:
1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstandes
3. Bericht des Kassiers
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache
6. Entlastung des Vorstandes und des Kassiers
7. Neuwahlen (Kassier, Schriftführer, Beisitzer, Kassenprüfer)
8. Verabschiedung Frau Pfarrerin Kampschröer (bis Sept. 23 2. Vorsitzende)
und verschiedener Mitarbeiter*innen
9. Verschiedenes

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung erfolgte der Vortrag

„Was bringt unser Gedächtnis auf Trab?“
"Wer rastet, der rostet - wer sich bewegt, bleibt beweglich"

Vortrag von Frau Beatrix Scholdt-Seidel, Fachärztin für Innere Medizin

Sowohl zur Mitgliederversammlung als auch zum Vortrag waren alle Interessierten (auch Nichtmitglieder) herzlich eingeladen.


Mittwoch, 31.1.2024 im Martinussaal

Selbstbestimmung am Lebensende
– Patientenverfügungen aus ärztlicher Sicht:

Die Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen und Wünschen, wenn es darum geht „letzte Dinge zu regeln“, wirft viele Fragen auf.
Patientenverfügungen stehen dabei im Spannungsfeld unserer Wünsche nach Autonomie einerseits und dem Wunsch nach Fürsorge andererseits. Sich darüber klarer zu werden und den eigenen Standpunkt zu finden ist nicht immer einfach. Es gilt die Patientenverfügung so zu formulieren, dass sie verständlich und aussagekräftig ist.
Frau Dr. Ziegler und Frau Scholdt-Seidel stellten die Thematik aus ihrem Blickwinkel als erfahrene Ärztinnen dar und gaben anhand von Beispielen Anregungen und Hilfestellungen zur eigenen Standortbestimmung.